Senioren

Generationen im Klassenzimmer

Ältere Menschen stellen ihre Lebenserfahrung, Geduld und Zeit den Kindern in der Schule, im Hort oder im Kindergarten zur Verfügung. Drei Generationen begegnen sich. Kinder, Lehrpersonen, Seniorinnen und Senioren lernen voneinander. Aktuell sind mehr als sechshundert Freiwillige von Pro Senectute in über 650 Klassen im Kanton Zürich im Einsatz.

Begleiten, vorlesen, rechnen

Als freiwillige Klassenhilfen sind Seniorinnen und Senioren auf allen Stufen der Volksschule sehr willkommen. Es gibt viele Möglichkeiten sich in Schule, Hort oder Kindergarten einzusetzen: Rechnen und lesen, Geschichten erzählen und vorlesen oder einfach zuhören. Weiter sind Einsätze möglich wie Exkursionen zu begleiten, bei Handarbeiten zu helfen oder das Durchführen von Projektwochen zu unterstützen. Seniorinnen und Senioren schöpfen aus ihrer reichen Lebenserfahrung und bringen Ruhe und Kontinuität in den lebhaften Schulalltag. Mitmachen können alle Seniorinnen und Senioren, die Freude am Kontakt und der Arbeit mit Kindern haben.

Vertrauen aufbauen

Wer glaubt, der freiwillige Einsatz in Klassenzimmer sei nur etwas für pensionierte Lehrerinnen und Lehrer, liegt falsch. Wem Mathematik oder Sprache weniger zusagt, der ist vielleicht begabt im Werken oder in der Handarbeit und kann dort mithelfen. Wichtig ist, dass ein gegenseitiges Vertrauen zwischen der Lehrkraft, der Seniorin oder dem Senior und dem Kind aufgebaut wird. Pro Senectute Kanton Zürich begleitet die freiwilligen Mitarbeitenden und bietet ihnen Weiterbildung und Versicherungsschutz an.

Integration fördern

Seniorinnen und Senioren, die sich in der Schule, im Hort und Kindergarten engagieren, fördern den Austausch und das Verhältnis zwischen den Generationen und helfen (allfällige) gegenseitige Vorurteile abzubauen.

Drei Stimmen, drei Generationen

«Der Kontakt zwischen den Generationen, der hier möglich wird, ist mir mindestens so wichtig, wie die eigentlich Unterstützung der Kinder im Unterricht.» 
(N. Odermatt, Lehrerin)

«Alle haben Herrn Baumann gern. Er arbeitet mit uns zusammen. Er ist sehr nett und er hilft uns, wenn wir Mühe haben. Er macht uns Mut uns sagt nicht: „Das kannst du doch nicht!“ Er nimmt sich Zeit für uns, wenn wir etwas nicht verstehen.»
(Martin, Erstklässler)

 

«Wichtig ist, dass man spürt, wo und in welcher Weise Hilfe nötig ist. Nicht nur die Lehrerin, die entlastet wird, und die Kinder, die eine Ansprechperson haben, zählen – auch selber kann ich viel von diesen Stunden im Klassenzimmer profitieren.»
(O. Baumann, 70-jährig)

Informationen

Thomas Kunz
Projektleiter im Dienstleitungscenter Winterthur undUmgebung/Weinland
Tel. 052 451 54 27, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ariane Schwickert
Projektberaterin im Dienstleistungscenter Winterthur und Umgebung/Weinland
Tel. 058 451 54 57, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pro Senectute Kanton Zürich